Freiheit – wozu

Freiheit wozu - Leben wie der Phoenix

Leben wie der Phoenix

Und Freiheit wozu?

Freiheit,  um was zu tun?  Um wie zu leben?

Spätestens bei dieser Frage ist jeder Mensch selbst gefragt.

Bzw. will, sonst ist es keine Freiheit, Jeder Mensch will selbst entscheiden, wozu er frei sein will.

Freiheit zu gehen – Freiheit zu reden – Freiheit zu entscheiden

Worum – das wozu um das es uns geht, wenn wir Freiheit sagen – drücken wir meist mit Substantiven aus wie:

  • Bewegungsfreiheit
  • Redefreiheit
  • Entscheidungsfreiheit
  • Handlungsfreiheit

Und auch auf die grundlegende Ressourcen bezogen:

  • Freizeit
  • Freiraum

Machen wir uns klar, welche Möglichkeiten (Bewegung, Handlung, Zeit, Raum etc) wir denn vor Augen und Ohren haben, wenn wir das süße Wort Freiheit in den Muns nehmen?

Meist sicher nicht. Aber wenn doch, dann steht schneller als gedacht, mitunter sogar unmittelbar wieder ein Fragezeichen im Raum und wieder ist es dieselbe Frage:

Freiheit – wozu?

und jetzt schon genauer: Was stelle ich denn mit der Freiheit an, wenn ich sie denn habe, die Frei-Zeit oder die Handlungs-Freiheit?

Freiheit – um etwas bestimmtes zu tun? Freiheit – um etwas bestimmtes zu erreichen?

Freiheit – um mir zu nehmen, was ich brauche oder auch haben will?

Alles soweit ok – die entscheidende Kriterium aber schon jetzt bleibt auch dann:

Wenn ich es dann getan habe und wenn ich dann erreicht habe, was ich wollte – was will ich dann tun?

Wozu ist mir das wichtig?

Wenn wir diese erneute Wozu? Frage zulassen, schimmert früher oder später langsam eine Ahnung auf, was wir denn meinen mit dem süßen Wort Freiheit:

So zu sein, wie ich sein will.

oder auch:

Das zu tun, was ich tun will – und das ganz aus ganzem Herzen.

Und das nicht nur in wenigen kostbaren Momenten, sondern immer, kontinuierlich.

Wie aber kann ich mir sicher sein, dass ich mich darin nicht täusche?

Ich, Es und Du – drei Perspektiven

Und schon geht es weiter mit dem Fragen. Anstrengend dieses Fragen, ja vielleicht. Doch eine lohnende Anstrengung. Wie sicher ich mich selbst erlebe, ist eine Perspektive und unverzichtbar. Die erste der drei Perspektiven auf mich. Die beiden anderen helfen mir dann, wenn ich mich selbst „habe“.

  • Ich – Bei mir zu sein. Mich wohl zu fühlen bei dem was ich tue. Und wie ich es tue. Oft auch; Mit wem ich es tue. Frei von Selbstzweifeln, während ich handle. Einig mit mir selbst sein können.
  • Es – Die Welt spielt mit. Ich erreiche meine Ziele. Und mit jedem Ziel, das ich erreiche, traue ich mir größere zu. Bis ich meine eigene Spur, mein Thema, das was mir wirklich am Herzen liegt, gefunden habe – mein eigenes Werk.
  • Du – Achtung, Anerkennung anderer Menschen. Im wachsenden Maße – je einiger ich mit mir selbst bin und so erfolgreicher beim Erreichen meiner Ziele, desto mehr. Nicht jeder muss mir zustimmen bei dem was mir wichtig. Aber wenn es niemanden interessiert und ich keine Verbündeten finde – bin ich wohl doch auf dem Holzweg.

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