Der Kampf um Mittelerde

Aragorn_ Üeber das große Meer bin ich nach Mittelerde gekommen. Die Schlacht um Mittelerde ist vorbei. Lasst uns diese Welt gemeinsam aufbauen. Damit wir sie uns teilen in Zeiten des Friedens.Aragorn_ Üeber das große Meer bin ich nach Mittelerde gekommen. Die Schlacht um Mittelerde ist vorbei. Lasst uns diese Welt gemeinsam aufbauen. Damit wir sie uns teilen in Zeiten des Friedens.
Aragorn_ Üeber das große Meer bin ich nach Mittelerde gekommen. Die Schlacht um Mittelerde ist vorbei. Lasst uns diese Welt gemeinsam aufbauen. Damit wir sie uns teilen in Zeiten des Friedens.

Aragorn: eber das große Meer bin ich nach Mittelerde gekommen. Lasst uns diese Welt gemeinsam aufbauen. Damit wir sie uns teilen in Zeiten des Friedens.

Was verbindet Frodo, Sam, Merry, Pippin, Aragorn, Gandalf, Legolas, Gimli, Boromir, Elrond, Arwen, Galadriel und Tom Bombadil – miteinander? – was ist ihre Mitte?

Was verbindet die Helden von Mittelerde

Der Ring. Natürlich. Der Ring, der Macht, der eine Ring. Zu einer Gemeinschaft, in der jeder sich auf jeden verlassen kann, wachsen die Helden zusammen- um den Ring zu zerstören. Eine Gemeinschaft wie sie im Buche steht, was sie ja denn auch tut. Wer solche Freunde hat, der hat ja vielleicht gefunden, worauf es in seinem Leben wirklich ankommt.

Doch: Als Frodo und Sam, Aragorn und seine Freunde und alle freien Völker von Mittelerde ihr Ziel endlich erreicht haben – nein, löst sich die Gemeinschaft des Rings auf.

Große Ideen, das wozu sie den Ring so unbedingt vernichten wollten, Visionen von einem Leben in Glück und Freiheit – die Menschen und Zwerge und Elben und Hobbits verbinden. So gehen sie wieder dahin. Der Herr der Ringe gibt uns keine Vision an die Hand, an denen wir uns orientieren könnten.

Unsterblichkeit oder Bestimmung, Liebe, Gemeinschaft, Freundschaft, Wille, Freiheit, Schicksal oder das Gute als Kampf gegen das Böse – Ideen, die vergehn. Isoliert für sich genommen ist scheint gar jede dieser Ideen falsch, zumindest nicht lebensfähig, tragfähig zu sein.

Vielleicht scheitert ja jede dieser Idee an der Macht, gegen die sie alle angetreten waren: Der verlockenden Idee der Allmacht. Der Illusion, dass eine Idee alle anderen beherrschen – vereinnahmen oder vernichten – könnte.

Der Ring ist durch und durch fremdbestimmt – darauf bedacht, ganz Mittelerde durch einen – alles außer ihm selbst zerstörenden – Willen zu beherrschen. Und ihn zu zerstören, zwar welt-rettend, aber dennoch – natürlich – Negativ. Zerstörung eben. Freiheit – wovon. Die Zerstörung der Zerstörung ist noch keine Schöpfung.

Und was verbindet die Helden von Mittelerde – nun?

Was die Helden von Mittelerde mit ihrer nun gewonnen Freiheit tun, bleibt denn also recht vage oder symbolisch verschlüsselt.

Herr der Ringe ist voller großer Ideen. Und eine alles beherrschende, eine, die alle verbindet: Der Ring.

Und ich frage mich, wer oder was an seiner Stelle, die Gefährten und ihre Verbündeten und alle freien Völker verbinden und in eine Zukunft führen würde, über die zu berichten sich lohnen würde.

Bereiten sich alle auf Dagor Dagorath vor?

Dagor Dagorath (Schlacht der Schlachten) diese Schlachten soll laut einer Prophezeiung von Mandos stattfinden, wenn Melkor es schafft, wieder nach Arda zu gelangen. In dieser Schlacht in Valinor kämpfen alle Lebewesen Mittelerdes.

Doch niemand, selbst der Weiseste nicht, kann die Zukunft sicher voraussehen.

Über den Autor

Tom Bombadil
Was wird aus Mittelerde im Zeitalter der Menschen?

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