Nienna – Herrin der Trauer und auch der Hoffnung

Nienna vor Telperion und LaurelinNienna vor Telperion und Laurelin
Nienna vor Telperion und Laurelin

Nienna vor Telperion und Laurelin

Nienna ist eine Valar – die Herrin der Trauer und der Hoffnung: Der Weisheit, in die Trauer sich wandeln muss.

Nienna ist eine Valar – die vielleicht am wenigsten bekannteste, denn selten tritt sie in Erscheinung – sodass nicht viel von ihr berichtet wird.

Nienna ist die Schwester von Mandos und Lorien, den Herren des Totenreiches und dem der heilsamen Träume.

Und anders als alle anderen weiblichen Valar lebt Nienna allein – ohne Gefährten.

Doch ist Nienna eine der acht Aratar – der acht höchsten und mächtigsten unter den Valar, was seine besondere Bewandtnis haben muss, sorgfältig, wie Tolkien seine mythische Welt konzipierte.

Was Tolkien nur einmal (in den verschollenen Geschichten), so viel ich weiß, erwähnt sind die Hallen der Nienna:

Der Ort, an den die Menschen kommen, nachdem sie gestorben sind. Das Gegenstück für Mandos Hallen, wo die Elben hingehen.

Rätselhaft bleibt dann der Spruch im Silmarillion: Wohin die Menschen gehen, wissen die Elben nicht.

Nienna

Nienna

Erwähnt in Zusammenhang mit Nienna werden neben Mandos, ihrem Bruder, nur noch drei weitere der Mächtigen von Arda:

  1. Olorin – der weisteste der Majar, in Mittelerde als Mithrandir oder Gandalf bekannt. Er weilt oft in den Hallen von NIenna und lernt von ihr das Mitleiden. Heißt es im Silmarillion. Ein Fingerzeig, inwiefern Mitleid ein so hoher Wert für Gandalf sein könnte. Aber auch, wenn man sich den Sinn ihres Trauerns vergegenwärtigt – ein Hint, was Mitleid in Mittelerde bedeuten könnte. Nämlich die Hoffnung auf Heilung – indem die Trauer durchlebt – und überwunden wird.
  2. Melkor – nach dessen 300 jähriger Gefangenschaft in den Kerkern von Mandos – ist es Nienna unter den Valar, die für Melkor spricht. Ob aus Mitleid oder der Hoffnung, ihm vertrauen zu können, verrät uns Tolkien nicht.
  3. Yavanna – mit Yavanna zusammen erschafft Nienna die beiden Lichtbäume der Valar: Telperion und Laurelin. Yavanna singend, Nienna weinend und so die Bäume wässernd. Auch als Telperion und Laurelin von Melkor vernichtet worden waren, waren es Nienna und Yavanna, die gemeinsam versuchten, die Bäume zu retten. Doch Niennas Tränen heilten die Bäume nicht. Während Yavanna mit ihrem Gesang den sterbenden Bäumen noch eine letzte Blüte und eine letzte Frucht abgewann.

Die Hallen der Nienna befinden sich in äußersten Westen von Valinor, heißt es im Silmarillion. Deren Fenster nach draußen sehn – in die äußere Leere. In dieser aber lebt der mächtige und unsterbliche Melkor.

Quellen:

Nienna – Herrin der Trauer und auch der Hoffnung (c) Angela Jekosch / www.mythos-web.de
Nienna – (c) Edarlein / www.diary.ru/~erdolenlad

Über den Autor

Tom Bombadil
Was wird aus Mittelerde im Zeitalter der Menschen?

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